Hohnsen und Herkensen…

… Ortsteile nicht frei von Sorgen.

In Hohnsen, am Ende der schönen Wohnstraße “Am Wolfshagen”, hat man freie Sicht auf die Landschaft und die Windkraftanlagen, deren Lärm je nach Windrichtung auch störend sein kann. Hier hilft etwas Bepflanzung, welche auch aus “Töpfen” für Ausgleichsmaßnahmen finanziert werden können. Hierbei verpflichten sich die Grundeigentümer*innen die Pflanzungen selbst vorzunehmen und deren Erhalt für 25 Jahre sicherzustellen. Leider ist es nicht einfach sich im Gewirr der vielen Möglichkeiten zurecht zu finden, hier kann Verwaltung noch viel besser zum Dienstleister für seine Bürgerinnen und Bürger werden.

Während die Bushaltestelle “Nord” gut ausgestattet ist, fehlt der Bushaltestelle “Süd” zumindestens eine Sitzgelegenheit. Für den zu erwartenden Umleitungsverkehr während der Bauzeit der Umgehungsstraße, bahnt sich hier eine Gefahrenstelle für Schulkinder an.

In Herkensen sind weniger Punkte anzumerken. Die Rückhaltebecken oberhalb des Dorfgemeinschaftshauses und der Feuerwehr, sammeln Wasser aus Starkregenereignissen auf und lassen es langsam ablaufen. Leider sind alle Wasserläufe verrohrt und so verliert dieser Teil des Ortes deutlich an Charme. Der Erhaltungszustand der Gebäude ist sehr unterschiedlich, manches schöne Gebäude könnte noch zum “Highlight” des Ortes werden, fände sich jemand mit Zeit, Geld und gutem Geschmack, der sich ihrer annehmen würde.

Bemängelt wurde das Fehlen eines geeigneten Radweges, der für die Verbindung zum Kernort dringend nötig wäre. Wie fast überall, könnte so mittels Pedelcs (E-Bikes) E-Mobilität im Kleinen, die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner deutlich steigern.

P.S. Das Spritzenhaus in Hohnsen, hätte sicherlich Otfried Preussler zu weiteren Kasperlgeschichten inspiriert.

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