Ungenutzte Brücken, lange Umwege

Es erscheint wie ein Schildbürgerstreich, doch es ist die Wahrheit. Während des Baus der Umgehungsstraße bleiben die neuen Brückenbauwerke ungenutzt, die alten Straßen werden unterbrochen und somit werden lange Umwege nötig.

Bei einem Ortstermin an der Verbindungsstraße zwischen Coppenbrügge und Dörpe (L422) konnte ich mir vom Ortsratsmitglied Lidia Ludwig die Baustelle zeigen lassen.

Durch die Unterbrechung der direkten Wege werden Fußgängerinnen und Fußgänger, sowie Radfahrerinnen und Radfahrer zu gefährlichen Baustellenquerungen verleitet. Autofahrerinnen und -fahrer werden sich Schleichwege über private Feldwege suchen, wobei Letzteres zu Konflikten führt die dann auch polizeilich ausgefochten werden.

Es ist mir völlig unverständlich, warum es nicht möglich sein soll, wenigstens eine provisorische Fertigstellung der Brücken vorzuziehen und so die Zuwegung zu den Ortsteilen sicherzustellen. Schließlich wird es auch den Nutzern der L422 zugemutet, sich teilweise mit maximal 10km/h fortzubewegen. Damit sollte doch auch eine Brückenquerung in diesem Tempo zumutbar sein.

In der Pressemitteilung Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wird eine Umleitung in der Gesamtlänge von 31km (” Für den allgemeinen Fahrzeugverkehr wird eine Umleitung über Eldagsen, Mehle, Oldendorf nach Coppenbrügge ausgeschildert. Die Umleitungsstrecke hat eine Länge von ca. 31 km (gemessen von Rathaus bis Rathaus Coppenbrügge).”) angegeben.

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